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Découpage – das französische Wort bedeutet so viel wie "ausschneiden". Bei dieser Technik werden ausgeschnittene Bildmotive auf ein Werkstück geklebt und mit mehreren Lackschichten überstrichen. Danach wirkt das aufgeklebte Bild wie ein aufgemaltes Original.

Die Découpage-Technik

Mit der Découpage-Technik können mit dekorativen Papiervorlagen oder auch Servietten hübsche Motive als Deko-Elemente auf Möbeln, Kleinteilen, Tabletts, Flaschen oder sonstigen Untergründen gezaubert werden. Grenzen in der Gestaltung setzt hierbei nur die eigene Fantasie.

Geeignet für Découpage Arbeiten sind fast alle Untergründe wie zum Beispiel Holz, Pappe und Kunststoff, wobei sich glatte Oberflächen besser bearbeiten lassen als strukturierte.

Je nachdem, welcher Gegenstand neu gestaltet wird, sollte man darauf achten, dass das ausgewählte Motiv in die Umgebung passt. Schachteln und kleine Kästen vertragen auch verspielte Muster. Bei Kleinmöbeln, Tabletts und Spiegelrahmen sind dezente Farben und klassische Bildmotive eher angebracht.

Wird die Fläche nicht vollständig mit Papier beklebt, kann man einen Grundanstrich auftragen und diesen den Farben des Motivs anpassen. Hierfür eignen sich die Kreidefarben von Yellowchair und Abbondanza.

Damit das ausgewählte Objekt auch später den Vorstellungen entspricht, ist es ratsam, diese Technik auf einer Pappe auszuprobieren. Denn das spezielle Découpage-Papier, das man im Webshop kaufen kann, ist dünner als fotokopierte Vorlagen oder Geschenkpapier. Das heißt, der Auftrag mit Klebstofflack und Pinsel bei den verschiedenen Papierarten bedarf einiger Übung.

Voraussetzung für ein gutes Gelingen sind die Schneidewerkzeuge. Mit einer speziell geformten Schere und dem Skalpell lassen sich besonders scharfe Schnitte durchführen. Wichtig: Beim Skalpell eine Unterlage benutzen. Interessante Gestaltungsmöglichkeiten bieten auch Kinoplakate, Poster mit architektonischen Sehenswürdigkeiten und Reliefs aus der Antike. Außerdem sind Kunstbücher ein wahrer Fundus. Zeichnungen von Heilkräutern, Pilzen und Tieren lassen sich besonders gut auf Tabletts arrangieren.

Das Arbeiten mit Découpage-Papieren erfordert einiges an Übung.

Es ist hilfreich, zuerst alle Materialien vorzubereiten. Mann kann so gut wie jedes Material zum Découpieren verwenden, inklusive Karten, Papiertüchern, Geschenkpapier, Einkaufstüten aus Papier, Ausschnitte aus Zeitschriften, dünne Stoffstücke und natürlich Découpage-Papier. Man kann sogar Papier herstellen und verwenden. Im Allgemeinen gilt jedoch, je weicher und flexibler das Material, desto einfacher lässt es sich verarbeiten, wenn man eine gekrümmte Oberfläche dekorieren möchtet.

Bilder, die mit einem Tintenstrahldrucker ausgedruckt wurden, sind nicht geeignet, denn die Farbe kann die oberste Schicht verschmieren. Am besten eigenen sich Kopien oder Drucke, die auf einem Laserdrucker mit einem Toner ausgedruckt worden sind.

Stoff oder Tapete kann man verwenden, um große Flächen schnell zu bedecken. Man kann sie sogar als Hintergrund benutzen, bevor man andere Dekor-Elemente verwendest. Vermeide zu dicke Materialien, da diese von deinem Objekt abstehen und leicht abgebrochen werden können. Die Oberfläche sollte so glatt wie möglich bleiben. Um starke Übergänge zu kaschieren, kannst man beispielsweise Salt-Wash benutzen. Die Herstellung von Salt-Wash wird demnächst in einem andren Kapitel erklärt. Man kann gut auch gefundene Dinge verwenden. Wie zum Beispiel Ausschnitte aus Werbezeitschriften, kostenlosen Flyern, Tageszeitungen und alten Büchern und Magazinen. Diese können gerade Verbunden mit einer persönlichen Erinnerung perfekt dafür sein.

Zuerst werden die Ausschnitte zurechtgeschnitten. Man kann ganze Papierstücke nehmen, sie zerreißen oder in interessante Formen und Designs schneiden. Eine Schere oder einen Cutter sind gut geeignet, um die Formen auszuschneiden, die Schere sollte dabei leicht nach rechts gewinkelt werden. So erhält man eine weichere, angeschrägte Kante. Das Papier zu reißen, hilft dabei glattere Kanten zu bekommen. Um das Papier glatt abzureißen, faltet man es entlang der Reiß-Linie und erzeugt einen starken Knick mit den Fingernägeln. Das gleiche macht man noch einmal in die andere Richtung und reißt dann das Papier auseinander.

Man musst nicht die komplette Oberfläche mit Ausschnitten bedecken. Je nach Geschmack und Größe sollte man nur so viele Stück vorbereiten, wie man für das Projekt benötigt. Eine vorherige Planung des Projektes ist sinnvoll. Ev. fertigt man eine Skizze an oder legt die Ausschnitte einfach auf, ohne sie festzukleben und macht ein Foto, sodass man sich die Anordnung merken kann. Natürlich kann man auch einfach drauflos kleben, ohne vorher alles zu entscheiden. Hierbei sollte man versuchen, den Überblick über die Zusammenstellung zu behalten, man du auch gleichmäßig klebt. Man sollte immer die Farbe und Textur der Dinge, die man aufklebt, im Auge behalten. Man kann verschiedene Farben mischen, passende nebeneinander kleben oder Bereiche mit Color-Blocking (Kontrastfarben) erzeugen.

Die Oberfläche muss gut vorbereitet werden. Das Objekt soll sauber und trocken sein. Tiefe Fugen sollten vorher gefüllt und abgeschliffen werden, um Beulen und Unebenheiten zu beseitigen. Wenn es lackiert oder oberflächenbehandelt werden soll, sollte dies geschehen, bevor man etwas darauf klebt.

Bei manchen Materialien wie Holz und Metall kann man die Oberfläche mit einer Schicht Farbe grundieren, damit die Ausschnitte besser halten und man schon einen für das Découpage passenden Untergrund bekommt. Falls das Objekt abgewaschen wird, muss es vollkommen trocken sein, bevor man irgendetwas darauf klebt.

Verwende einen Kleber, der für Découpage Technik geeignet ist wie z. B. das Abbondanza Art Medium. Man streicht eine dünne Schicht Klebstoff auf die Oberfläche und wenn das Papier nicht zu fein ist auf die Rückseiten der Ausschnitte. Der Kleber sollte gleichmäßig und über die Kanten der Ausschnitte hinweg aufgetragen werden. Danach werden die Ausschnitte Stück für Stück auf das Objekt gelegt. Lege ein Stück ausgeschnittenes Papier auf die Stelle, auf die der Kleber aufgetragen wurde. Lege das Papier sorgfältig auf, um zu vermeiden, es zu biegen oder zu knicken, und glätte es mit einer kleinen Rolle, einem zarten Pinsel oder mit dem Finger, reibe dabei von innen nach außen. Wiederhole dies mit jedem Stück.

Lasse den Kleber trocknen. Das ganze Stück muss vollständig getrocknet sein, bevor man weiterarbeitet. Wenn man mehrere Schichten aufträgt, muss jede davon vollständig getrocknet sein, bevor man mit der nächsten Schicht beginnt.

Wenn sich die Découpage um einen Rand oder eine Kante biegt, kannst man es mit einer Rasierklinge zuschneiden, damit es sauberer aussieht.

Die Découpage kann nach dem Trocknen abgeschliffen werden, um einen vewitterten Shabby Look zu erzeugen. Man kann auch die Découpage mit einem Krakelierlack überziehen, um diese optisch altern zu lassen. Zum Schluss kann die Découpage zusammen mit dem gesamten Werkstück entweder mit Wachs oder Lack versiegelt werden.

Tipps

Dünnes Papier darf nur auf einer Seite bedruckt sein, sonst scheint der Druck auf der Rückseite durch, wenn der Klebstoff es berührt.

Sobald der Klebstoff getrocknet ist, reibe mit der Hand über die Oberfläche und fühle, ob sich Ecken gelöst haben, es Falten gibt oder das Papier nicht richtig klebt. Wenn das Papier nicht hält, kannst man mit dem Abbondanza Art Medium über die gesamte Oberfläche und die Ausschnitte streichen.

Halte ein feuchtes Tuch zur Hand, um verschütteten oder überschüssiges Art Medium wegzuwischen und die Kanten der Ausschnitte hinunterzudrücken, wenn man Sie anklebt.

Wir bemühen uns hier Ihnen nach bestem Wissen fachlich Auskunft zu geben. Alle Techniken wurden in der Praxis getestet. Da die Umstände und Materialien jedoch immer unterschiedlich sind, übernehmen wir keine Haftung für die Anwendung der genannten Produkte und Techniken. Lesen Sie die Gebrauchsanweisung immer sorgfältig durch, beachten Sie alle Sicherheitsmaßnahmen und erstellen Sie immer einen Testbereich, um die Produkte und Techniken vorab zu testen. Natürlich können Sie uns jederzeit kontaktieren, um Rat einzuholen.